Was ist (getrocknete) Wakame überhaupt?

Bei der Wakame handelt es sich um eine Braunalgenart, die historisch vor allem in Japan und Korea verbreitet war und dementsprechend in der japanischen und koreanischen Küche bis heute Verwendung findet. Die Alge ist bekannt für ihren salzigen Meeresgeschmack und die süßliche Note, die sie von vielen anderen Arten abhebt. In Verbindung mit ihrer knackigen Konsistenz (wenn sie nicht mehr getrocknet ist) bedeutet das, dass sie sowohl als Gewürz als auch als fester Bestandteil einer Mahlzeit eingesetzt werden kann. Unter den möglichen Kombinationen finden sich beispielsweise:

  • Suppen, vor allem japanische Miso-Suppen
  • Salate, insbesondere mit Gurken
  • Als Gewürz in Reisgerichten
  • In Kombination mit anderem Gemüsen als Beilage oder vegetarische Mahlzeit 

Eng verwandt mit der Wakame ist übrigens "Mekabu" – die Wurzeln der Algen, die ebenfalls meist getrocknet verkauft werden. Mekabu hat einen ähnlichen Geschmack und wird entsprechend in ähnlichen Rezepten verwendet, ist jedoch deutlich fester und knackiger als die Blätter der Alge, die unter dem Namen "Wakame" getrocknet verkauft werden.

Geschmack und Inhaltsstoffe

Wer gern Gemüse isst, das volle Aroma des Meeres genießt und dabei noch eine markant süßliche Note schätzt, der wird Wakame lieben. Die Braunalge lässt sich perfekt als Gemüse-Ersatz oder auch als Teil von Gemüsepfannen, Salaten und anderen Mahlzeiten einsetzen. Je nach Rezept wird die Alge gedünstet, knusprig angebraten oder einfach nach dem Kochen des eigentlichen Gerichts hinzugegeben, um seine knackige Konsistenz zu erhalten. So zaubert man einen Hauch von Japan auf jeden Esstisch.

Die Wakame ist dafür bekannt, ein guter Nährstofflieferant zu sein. Vor allem folgende Inhaltsstoffe sind hier in großen Mengen vorhanden:

  • Kalzium
  • Natrium
  • Vitamin K
  • Folsäure
  • Jod 

Das bedeutet, dass die getrocknet verkaufte Alge den Knochenaufbau unterstützen kann und aufgrund der Folsäure besonders gesund für schwangere Frauen sein soll. Allerdings sollte man sie aufgrund des für Algen typischen hohen Jod-Gehalts in Maßen zu sich nehmen, denn zu viel Jod kann auch ungesund sein. Als würzige Gemüsebeilage zu ein oder zwei Mahlzeiten am Tag ist sie jedoch perfekt geeignet.

Wer möglichst viel Jod aus der getrocknet vorliegenden Wakame entfernen möchte, sollte sie vor der Verwendung in der Küche zunächst ein bis zwei Stunden ordentlich einweichen und gelegentlich mit frischem Wasser abspülen. Das schwemmt einen großen Teil des Jods aus den Blättern und sorgt dafür, dass beispielsweise auch Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen in den Genuss der knackigen Alge kommen.

Getrocknete Algen kaufen – die Vorteile des haltbaren Meeresgemüses

Wakame ist eine Wasserpflanze, die vornehmlich in Küstengebieten wächst. Warum wird sie also getrocknet verkauft? Ganz einfach: Frische Wakame würde bereits nach wenigen Tagen an der Luft welken und ungenießbar werden. Deshalb wird sie typischerweise getrocknet angeboten – insbesondere, wenn sie nicht frisch nach der Ernte zubereitet, sondern zunächst in den Westen transportiert wird.

Das schonende Trocknungsverfahren sorgt dafür, dass der Alge lediglich Feuchtigkeit entzogen wird, während Geschmack und Inhaltsstoffe unangetastet bleiben. So hält sich Wakame getrocknet typischerweise über mehrere Monate, solange sie bei Zimmertemperatur und ohne Feuchtigkeit beziehungsweise direktes Sonnenlicht gelagert wird. Um die Alge für die Zubereitung einer Mahlzeit bereit zu machen, muss ihr nur noch das Wasser hinzugegeben werden, das ihr beim Trocknen ursprünglich entzogen wurde:

  • Die getrockneten Wakameblätter mit kaltem Wasser säubern.
  • Ca. 5 Minuten lang in einer Schüssel mit viel lauwarmem Wasser einlegen
  • Die Algenblätter anschließend ausdrücken, um übermäßige Flüssigkeit zu entfernen 

Dabei ist zu beachten, dass Wakame zu einem großen Teil aus Wasser besteht. Getrocknet ist sie also wesentlich kleiner und nimmt beim Einlegen in lauwarmem Wasser wieder ihr volles Volumen an – das Gewicht kann sich dann schnell verzehnfachen. Wer sich also von den kleinen getrocknet vorliegenden Algen täuschen lässt, bereitet also schnell mal etwas zu viel Wakame vor.

Ist dies der Fall, lässt sie sich jedoch unkompliziert wieder haltbar machen: Die feuchte Alge einfach bei 50 °C in den Backofen legen, bis sie wieder getrocknet ist. Ihre Konsistenz sollte dann wieder ähnlich der Algen sein, die noch in der Packung sind.

Schonend getrocknet, unglaublich lecker

Getroknete Wakame ist in Japan eine beliebte Beilage zu den unterschiedlichsten Gerichten. Statistisch ist nur die für Sushi verwendete Nori-Alge beliebter. Getrocknet halten sich die Wakameblätter über viele Monate und sorgen so dafür, dass jederzeit eine authentisch asiatische Speise mit dem unvergleichlichen, süßlichen Meeresgeschmack gezaubert werden kann.

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